Seetransporte

Schiff LogistikGrundlage eines Seetransportes ist der Seefrachtvertrag. In den § des HGB sind die Arten des Seefrachtvertrages geregelt.

So können nach deutschem Recht Verflechtungen in der Beförderung von Gütern "zu Lande, per Luft und auf Binnengewässern" herangezogen werden.

Das Internationale Seehandelsrecht "Die Haager Regeln", ein Abkommen zur Vereinheitlichung von Vorschriften bei der Beförderung von Gütern, wurde am 23.02.1924 von Deutschland ratifiziert und 1937 in das HGB eingearbeitet.

Die Bundesrepublik Deutschland hat trotz mehrfacher Änderungen bei den Haager Regeln von einer weiteren Ratifizierung abgesehen, diese aber sehr wohl durch das Seerechtsänderungsgesetz von 1986 in das HGB voll übernommen.

Dies kurz zur historischen Entwicklung des Seehandelsrechts.

Die Konnossemente (Schiffsfrachtbriefe, Seeladescheine) die beim Seefrachtverkehr eine maßgebliche Rolle spielen, sind im Grunde Warenwertpapiere und repräsentieren die verschifften Güter.

Es ist das wichtigste Dokument bei der Warenübergabe. Das Konnossement enthält in der Regel folgende Angaben:

  • Name des Verfrachters (Frachtführer)
  • Name des Kapitäns
  • Name und Nationalität des Schiffes
  • Name des Abladers
  • Name des Empfängers oder des zu Benachrichtigenden
  • Ladehafen
  • Löschhafen
  • Art der an Bord genommenen Güter, deren Maß, Zahl und Gewicht
  • Bestimmung über die Fracht
  • Ort und Tag der Ausstellung
  • Zahl der ausgestellten Ausfertigungen

Im Seefrachtgeschäft ist der Verfrachter verantwortlich für die Beförderung über eine Seestrecke, der Befrachter jedoch wird als Absender bezeichnet.

Diese Erläuterungen sind nicht für große Exportunternehmen gedacht. Solche verfügen über ein entsprechendes geschultes Management.

Bei Containerlieferungen ihrer Waren sprechen Erfahrung und Routine eine entscheidende Rolle.

Mittelständigen Betrieben jedoch möchten wir den Rat geben, aktuelle Leitsätze des Hamburger Seerechts einzusehen.

Im Internet sind Details zu allen wichtigen Abläufen nachzulesen. Dies kann sie vor manchen unliebsamen Überraschungen bewahren. Stückgüter in einer Sammelfracht bergen Risiken bei Erfüllungshandlungen, werden da nicht präventive Maßnahmen ergriffen.