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Nahverkehr-Transporte

Für Transportdienstleistungen im Nahverkehr werden überwiegend Kleintransporter sowie Lkw-Fahrzeuge von 5 und 7,5 to, aber auch bis zu 12 to zulässiges Gesamtgewicht (zGG) eingesetzt. Teilweise mit Hebebühnen. Ein Radius von 50 km gilt als Reichweite für den Nahverkehr.

Von 51 bis 150 km heißt es dann Regionalverkehr und ab 150 km Umkreis werden Gütertransporte als Fernverkehr eingestuft.

Die Sendungsgröße einer verwendeten Fracht sowie die Gutart - also ob es um Stückgut oder Schüttgut, Flüssigkeits - oder Gasinhalt handelt - sind ausschlaggebend für die Art der Transportmittel die bereit gestellt werden.

Im Nahverkehr sind Absender und Empfänger von Gütersendungen so nahe beisammen, dass sie noch am selben Tag zum Ausgangspunkt zurück kommen können.

KLV (Kombinierter Ladungsverkehr) ist eine unterschiedliche, aber intensiv eingesetzte Transportkette, die für Nah- und Regionalverkehr zum Einsatz kommt (City-Logistik oder Ballungsraum-Logistik), Dabei wird das Transportgut zu Sammelplätzen (Terminals) gefahren, wo in standardisierten Transporteinheiten wie Container, Sattelaufleger und Wechselbehälter, die Fracht auf Abruf gelagert wird.

Der Verladevorgang über diese Güterverkehrszentren wird als Vor - und Nachläufe bezeichnet, in welchem der Nahverkehr mit seinen LKW's voll integriert ist. Diese Zwischentransporte sind ein bedeutsamer Beitrag zum multimodalem Zweig der Transportwirtschaft und ohne Mitwirkung des Nahverkehrs nicht vorstellbar.

Des weiteren fällt unter der Transportart "Nahverkehr" auch der Einsatz von Fahrzeugen, die Frischwaren an Filialen von Handelsketten liefern. Die eingangs schon erwähnte Ballungsraumlogistik, die zukunftsweisend das System zur Lösung regionaler Verkehrs- und Strukturprobleme über Umschlagterminals anstrebt, ist ein Synergieeffekt. Die ideale Form von Verknüpfungspunkten zwischen allen beteiligten Transportarten.

Ziel solcher Entwicklung ist die Entlastung von Straßen, um dem Güterverkehr Zugang zu umweltfreundlichen Verkehrsträgern wie Schiene und Wasserwege zu ermöglichen . . .